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Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit

Eine Rechtsschutzversicherung besteht aus verschiedenen Bausteinen: Verkehrsrechtsschutz, Berufsrechtsschutz, Privatrechtsschutz, Mieterrechtsschutz. Für einige dieser Bereiche gilt: Keine Wartezeiten! Für andere aber verlangen die Versicherungen Geduld. Dann gibt es Wartezeiten zwischen drei und 36 Monaten.
 Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit

Rechtsschutz und Wartezeit

Liegt das Kind im Brunnen, muss es noch nicht zu spät sein – denn es kommt auf den Brunnen an. Generell sollte man eine Rechtsschutzversicherung prophylaktisch abschließen. Manche Leistungen kann man nämlich erst nach einer Wartezeit in Anspruch nehmen – andere Gebiete sind gleich nach Vertragsabschluss gedeckt. Zu den Bereichen, die keine Wartezeit haben gehören unter anderen die komplette Palette des Verkehrsrechtsschutz: Schadensersatz, Steuer, Ordnungswidrigkeiten, Straf-Rechtsschutz.

Bei dem Feld Privat-Rechtsschutz ist mitversichert die wartefreie Zeit für Schadensersatz, Rechtsschutz im Vertrags- und Sachrecht, im Beratungs-Rechtsschutz und im Opfer-Rechtsschutz. Und ebenfalls keine Wartezeit gibt es in der Regel im Fach Rechtsschutz für Wohn- und Mietangelegenheiten. Hier sind folgende Leistungen mitversichert: Steuer-Rechtsschutz, Straf-Rechtsschutz und Ordnungswidrigkeiten Rechtsschutz.

Möchten Sie eine Rechtsschutzversicherung ganz ohne Wartezeit abschließen?

Einige Unternehmen bieten auch Rechtsschutzversicherungen ohne Wartezeit an. Gleich nach Vertragsabschluss können Sie mit den vertraglich vereinbarten Leistungen rechnen. Das ist interessant für Verbraucher, die einen Rechtsstreit erahnen.

Achtung:
Erkundigen Sie sich vor Anschluss genau ob die Police wartezeitfrei ist oder gegen einen satten Aufpreis von den Karenzzeiten abgesehen wird. Preislich liegen die Rechtsschutz-versicherungen ohne Wartezeit über den üblichen Policen.

Rechtsschutz mit Wartezeiten

Für die folgenden Bereiche gelten unterschiedlich lange Wartezeiten für die Leistungen:

Drei Monate Wartezeit
• Arbeitsrechtsschutz
• Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz
• Verwaltungsrechtsschutz

Sechs Monate Wartezeit gelten für

• Bauherren Rechtsschutz

Zwölf Monate Wartezeit findet man bei
• Erbrechtsschutz
• Rechtsschutz für Unterhaltsangelegenheiten

Und 36 Monate Wartezeit

• Rechtsschutz in Ehesachen
• Rechtsschutz bei der Vergabe von Studienplätzen

Achtung: Prüfen Sie vor Abschluss oder Wechsel die Angebote auf Wartezeitregelungen. Die Regeln sind nicht in Stein gemeißelt und es gibt durchaus Anbieter, die abweichen.

Versicherungswechsel ohne Wartezeit

Möchten Sie Ihre Rechtsschutzversicherung wechseln? Keine Sorge, das können Sie ohne erneute Wartezeit. Bei einem Versicherungswechsel entfällt meist die Karenzzeit, wenn bereits eine Rechtsschutzversicherung mit vergleichbarem Schutz bestand und der neue Vertrag nahtlos an das Ende des alten anknüpft.

Warum verlangen die Versicherungen überhaupt eine Wartezeit?

Mit den vertragsbedingten Wartezeiten wollen die Rechtsschutzversicherungen vor allem eines verhindern: Einen Abschluss durch einen Versicherungsnehmer, bei dem ein teurer und langwieriger Rechtsstreit vorprogrammiert ist. Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die den Berufsrechtsschutz betreffen, werden erst nach der dementsprechenden vertraglich festgesetzten Wartezeit übernommen. Auch Rechtsschutz in Ehe- oder Unterhalts-Streitigkeiten, unterliegt einer Wartezeit – teils bis zu 36 Monaten!

Achtung! Egal ob mit oder ohne Wartezeit: Bei vorsätzlich begangenen Straftaten wie Diebstahl, Betrug oder Körperverletzung gibt es keinen Rechtsschutz. Lediglich mit der Erweiterung „Straf-Rechtsschutz“ ist man auch dann abgesichert, sollte man wegen einem vorsätzlichen Vergehen vor Gericht stehen.

Sollte man eine Selbstbeteiligung bei einer Rechtsschutzversicherung abschließen?
Besser wäre es – das meinen die Experten. Denn der Versicherer kann bei Policen mit Selbstbeteiligung geringere monatliche Beiträge anbieten. Und es spielt dabei keine Rolle, welche Leistung man in Anspruch nehmen möchte. Mietrechtsschutz, Privatrechtsschutz oder Arbeitsrechtsschutz. Die Selbstbeteiligung wird dann verrechnet, wenn man die Leistungen der Rechtsschutzversicherungen braucht.

Zudem – das zeigt die Erfahrung – zettelt man nicht wegen jeder kleinen Auseinandersetzung einen Rechtsstreit an, wenn man sich an den Verfahrenskosten beteiligen muss. Gut zu wissen: friedliebende Versicherungsnehmer können profitieren: Benötigt man über einen längeren Zeitraum keinen Anwalt, reduziert sich nach und nach wie von selbst die Selbstbeteiligung.

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02.12.2015
Foto: Kzenon / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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*Berechnungsgrundlage: RS Privat/ Verkehr/ Beruf/ Wohnen, Laufzeit 1 Jahr, Antragsteller 30 J., nur Top-Familientarife.
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